Steinerne Brücke

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Die "Steinerne Brücke" war einst ein beliebtes Ausflugsziel der Dortmunder Bürger. Sie war eingebettet im schönen Emschertal und nahe dem Dorf Brünninghausen.

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Entstanden ist die "Steinerne Brücke" am Anfang des 20. Jahrhunderts, wahrscheinlich am ehemaligen Mühlenteich der Hoppmans Mühle. Diese befand sich an der Emscher im damaligen Feuchtgebiet zwischen Hörde und Barop. Der Mühlenteich wurde zu einem Kahnteich umgestaltet und erfreute sich großer Beliebtheit.

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Die "Steinerne Brücke" war ein Ausflugslokal mit Tennisplätze und im Jahre 1932 sogar mit einer Tierschau des Dortmunder Zoo Vereins. Die Tiere wurden in Käfigen gehalten und man stellte sogar zwei Löwen zur Schau. Die Tierschau wurde im Jahre 1934 wieder geschlossen.

Die verschiedenen Betreiber der einstigen Gastronomie waren die Wirte "Joseph Keller" welcher auch Mitglied des Sängerbundes war und sicherlich hier einige Sängertreffen ausgerichtet hat. Dann waren noch die Wirte Fritz Wellmann und H. Bierbrodt. Nach Kriegsbeginn wurde das Lokal geschlossen und anderweitig genutzt.

Im Jahre 1941 war dann die Fröhlichkeit und Spaß an der "Steinernen Brücke" endgültig verschwunden. Es entstand ein Lager für Fremdarbeiter und Kriegsgefangene. Zeitweilig waren dort bis zu 250 Personen untergebracht. Das Lager wurde nach Kriegsende aufgelöst zumal auch der Krieg dort seine Spuren hinterlassen hat. Heute befindet sich an der Stelle das Haus der Handwerksförderung.


Hartmut Hallerberg