Germanen, Römer, frühe Franken

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Zu Beginn unserer Zeitrechnung bewohnte der fränkische Stamm der Sugambrer das Land zwischen Ruhr und Lippe. Als er unter Druck von Tiberius im Jahre 7 v. Chr. auf das linke Rheinufer zog, drängten von Osten her die Marser in die ganz oder teilweise verlassenen Wohnplätze der Sugambrer ein. Die Marsen unterstützten Arminius in der Varusschlacht 9 n. Chr. und wurden in den Rachefeldzügen des Germanicus im Jahre 14 vernichtet.

Am Hellweg ließen sich statt ihrer 98 die Brukterer auf dem Gebiet der mit ihnen verbündeten Tenkterer nieder, ebenfalls ein fränkischer Stamm, der zuvor nördlich der Lippe beheimatet war. Nach ihnen wurde die Gegend zwischen Lippe und Ruhr "Brukterergau" genannt. Vorort[1] dieser Gegend wurde Dortmund.

Die Sugambrer, Brukterer, Tenkterer und andere rhein-wesergermanische Stämme schlossen sich ab dem 3. Jahrhundert n. Chr. zu den Franken zusammen.

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Literatur

  • Luise von Winterfeld: Geschichte der freien Reichs- und Hansestadt Dortmund, 2. erweiterte Auflage, Verlagsbuchhandlung Fr. Wilh. Ruhfus, Dortmund 1956
  • Geschichte Westfalens

Fußnoten

  1. Vorort ist eine alte Bezeichnung für Hauptort.