Zeittafel

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Eine synchronoptische Liste der historischen Ereignisse im Stadtbezirk Hombruch, in der Region, soweit sie Einfluss auf die hiesige Entwicklung hatten, und - zur Orientierung - weltweit.

Datum Lokales Ereignis Regionales Ereignis Globales Ereignis
300 Mill. Jahre und früher Zeittafel zur noch älteren Erdgeschichte

Geologie und Erdgeschichte

vor 350-300 Mill. Jahren (Oberkarbon) Bildung der Steinkohle

Ur- und Vorgeschichte bis zum hiesigen Beginn der Römerzeit ca. 50 v.Chr.‎

ca. 300.000-130.000 Jahren vor heute (v. h.) (Eiszeit) Nordeuropa von Eis bedeckt bis ans Ardeygebirge
ca. 230.000-30.000 Jahre v. h. Der vom Homo heidelbergensis abstammenden Neandertaler lebt in der Region. Er stirbt nahezu aus, als es mit der Eiszeit immer kälter wird und schließlich um 37000 v. Chr. ein Supervulkan ausbricht (heutige Phlegräische Felder bei Neapel).[1]
ca. 36.000 Jahre v. h. Der ebenfalls vom Homo heidelbergensis abstammende Homo sapiens (der Cro-Magnon-Mensch) ist parallel zu den Resten der Neandertaler in Mitteleuropa nachweisbar.[2]
zw. 32.000 und 18.000 Jahren v. h. Erste Domestikation des Hundes im eiszeitlichen Europa (konkurrierend in China und dem Vorderen Orient)
10000-8200 v. Chr. Neolithische Revolution: Bereits sesshaft gewesene Ackerbauern und Viehzüchter aus dem Fruchtbaren Halbmond werden durch zunehmende Dürre in Folge der Eiszeit vertrieben und bringen ihre Kultur zu den bei uns noch heimischen Jägern und Sammlern.[1]
5200 v. Chr. Erfindung der Käse­herstellung (wie in Kroatien entdeckt) verringert die Säuglingssterblichkeit und ermöglicht die Ausbreitung von Ackerbau und Viehzucht auch in den kühleren Norden
4000–1800 v. Chr. Jungsteinzeit Beim Bau der Universität und der Autobahn (A45) fanden sich Scherben von Tongefäßen, verziert mit bogenförmigen Bändern und rautierten Flächen, vermutlich aus der Jungsteinzeit. Auf einem Acker in der Rahmke, nördl. des Linnebachs in Eichlinghofen, fanden sich ein Steinbeil und eine Streitaxt aus der Jungsteinzeit.
um 3500 v. Chr. Älteste Hinweise auf Reitpferde in der Botai-Kultur in Nordkasachstan
um 3500 v. Chr. Trichterbecher von Bronocice (Polen), ältester Hinweis auf die Kenntnis bespannter Wagen in Mitteleuropa
2000 (1200) - 800 v. Chr. (Bronzezeit) Siedlung in Oespel Niederrheinische Grabhügelkultur
um 275 v. Chr. Größte Ausbreitung der keltischen Stämme
um 150 v. Chr. Ursprünglich an der westlichen Ostsee beheimatet, dringen die Germanen in die damals noch keltischen Gebiete Mittel- und Süddeutschlands vor. Die Marser wandern als erste in unser Gebiet ein. Die ansässigen Kelten werden integriert oder nach Westen verdrängt.

Germanisch-römische Zeit von Caesar bis zur Völkerwanderung

55 v. Chr. Römer dringen bis Löttringhausen vor? Der römische Feldherr Caesar kommt bis Hagen? Caesars erster Rheinübergang im Spätsommer; Caesar gelingt es in zwei Feldzügen nicht, die rechtsrheinischen Germanen zu besiegen
12 v. Chr. Der Römer Drusus unterwirft weite Teile des linksrheinischen Germanenlandes bis zur Elbe
bis 7 v. Chr. Zu Beginn unserer Zeitrechnung bewohnte der fränkische Stamm der Sugambrer das Land zwischen Ruhr und Lippe. Als er unter Druck von Tiberius im Jahre 7 v. Chr. auf das linke Rheinufer zog, drängten von Osten her die Marser in die ganz oder teilweise verlassenen Wohnplätze der Sugambrer ein.
7 v. Chr. bis 14 n. Chr. Im westlichen Germanien bestehen feste Siedlungsstrukturen der Stämme. Unser Bezirk gehört zum Siedlungsgebiet der Marser.
9 Rom unterdrückt die Germanen. Daraufhin schließen sich die germanischen Stämme zusammen. Unter dem Cheruskerfürsten und ehemaligen römischen Reiteroffizier Arminius wird der römische Feldherr Varus vernichtend geschlagen.[3] Die Marser unterstützten Arminius in dieser Schlacht.
14 Rom kann die Niederlage des Varus nicht verwinden. Der erst 29-jährige Feldherr Germanicus erobert mit Riesenaufwand und hohen Verlusten die Gebiete bis zur Elbe zurück. In den Rachefeldzügen des Germanicus im Jahre 14 wurden die Marser vernichtet.
16 Kaiser Tiberius gibt angesichts der unerträglichen Verluste auf. Der Niederrhein ist wieder der die Grenze zwischen Germanen und Rom.
21 Arminius von seinen eigenen Leuten erschlagen, weil er angeblich König eines germanischen Reiches werden wollte.
98 Am Hellweg lassen sich statt der Marser die Brukterer auf dem Gebiet der mit ihnen verbündeten Tenkterer nieder, ebenfalls ein fränkischer Stamm, der zuvor nördlich der Lippe beheimatet war. Nach ihnen wurde die Gegend zwischen Lippe und Ruhr "Brukterergau" genannt. Vorort (Hauptort) dieser Gegend wurde Dortmund.
ab 3. Jh. Die Sugambrer, Brukterer, Tenkterer und andere rhein-wesergermanische Stämme schlossen sich ab dem 3. Jahrhundert n. Chr. zu den Franken zusammen.
spätestens 306 Die Brukterer werden als fränkisch bezeichnet – bis zum Sachsenkriege Karls des Großen (ab 772)[4]
um 375/376 Hungersnot in Germanien infolge einer Klimaänderung. Einbruch der Hunnen nach Europa löst die Völkerwanderung aus.
406 Rom gibt die Rheingrenze auf. Zahlreiche germanische Völker dringen nach Westen und Süden ein. Während der Völkerwanderung bilden sich aus den germanischen Stämmen (wie den Marsern) die Völker Westfalen, daraus die Sachsen (deren Gebiet von Flensburg bis Mülheim an der Ruhr reichte) und die Franken.
476 Ende des weströmischen Reiches
568 Ausklang der Völkerwanderungszeit

Mittelalter bis ca. 1500

692 bis 695 Die Christianisierung begann vermutlich mit Suitbert, der um 692 in England zum Bischof geweiht worden war und sich erfolgreich der Bekehrung der fränkischen Brukterer zwischen Ruhr und Lippe widmete ("Apostel des Brukterergaues"), bis Sachsen sie um 694/95 überfielen und unterwarfen bzw. nach Westen abdrängten, wobei die Eindringlinge die christliche Religion nicht schonten, aber auch nicht ganz vernichteten. Diese Sachsen gehörten zur Stammesgruppe der Westfalen, die bald das Land von der Weser bis zum Rhein beherrschten ("Westfalengau"). Die um die Zeitenwende im westlichen Germanien erkennbaren festen Siedlungsstrukturen der Stämme wurden durch die Völkerwanderung verändert.
um 700 Bau der Sigiburg (I)
um 750 Der Königsweg der Franken als wichtigste Nord-Süd-Verbindung verlief durch das Schondelletal und das Olpkebachtal nach der Bittermark und weiter nach Süden.
750 Erstes Auftreten der Wikinger (in Estland)
09.10.768 Der Franke Karl der Große wird zum König seines Reichsteils (Austrasien, Großteil Neustriens und Westen Aquitaniens) gesalbt.
769 Karl der Große beginnt (insgesamt 20) Feldzüge gegen die Sachsen zu führen, die erst 804 enden und sicher auch unsere Region nicht verschont haben. Die Sachsen werden 777–785 von Widukind geführt.
775 Zog Karl durch Kirchhörde? Karl der Große zieht vom Rhein über Dortmund nach Süden und erobert die bedeutende Volksburg Syburg der Sachsen, die zum Christentum bekehrt werden.
776 Die Sachsen versuchen vergeblich, die Syburg zurückzuerobern. Zahlreiche fränkische Ritter werden im Sachsenland angesiedelt, vermutlich auch in Altena (Grafen von Arnsberg).
800 Karl der Große wird zum römischen Kaiser gekrönt
801 Erste Erwähnung Salingens in fränkischer Urkunde
804 Nach den Sachsenkriegen werden auch hier Königs- bzw. Reichshöfe gegründet. Die Siedlungen waren in Einzelhöfe, Bauerschaften und Dörfer gegliedert.[5] Der Krieg Karls des Großen gegen die Sachsen geht nach 30 Jahren zu Ende
810 Erste Erwähnung Eichlinghofens
820 Erste Erwähnung Persebecks in fränkischer Urkunde
843 Die Nachfolger Karls des Großen teilen das Reich in einen Ost- und Westteil. Daraus entwickeln sich das spätere Deutschland und Frankreich. Der dazwischen liegende Pufferstaat Burgund wird 870 aufgelöst.
860 Huckarde wird Oberhof im Kirchengebiet des Stifts Essen. Das Hofesgericht ist auch für Höfe in unserem Bezirk zuständig.
928 Zog der Kaiser durch unser Gebiet? Der erste Reichstag in Dortmund findet 928 statt.
955 bis 964 Bau der Sigiburg (II)
969 An der Stelle der heutigen Patrokluskirche in Kirchhörde wird eine fränkische Kapelle erwähnt.
986 Reichstag in Dortmund
993 Reichstag in Dortmund
um 1000 Der Westfalengau gehört zum Herzogtum Sachsen. In unserer Gegend herrschen die Grafen von Werl (evtl. schon seit Karl dem Großen im Amt).[6]
ab 11. Jh. Grafschaft Berg, Vor-Vorläuferin der Grafschaft Mark
1005 Zog der Kaiser durch unser Gebiet? Kaiser Heinrich II. hält in Dortmund eine Synode ab, an der alle Kirchenvertreter des Reiches teilnehmen.
1024 Zog der Kaiser durch unser Gebiet? Nach der Kaiserwahl von Konrad II. findet erstmals eine "Kaiserhuldigung" mit pompösen Ritterspielen in Dortmund statt. Der gesamte deutsche Hochadel ist dabei.
1056–1075 In der Zeit Anno II. kamen die Reliquien des hl. Reinoldus von Köln nach Dortmund
1066 Normannen dringen in England ein. Schlacht bei Hastings. Ende der Wikingerzeit
27.11.1095 (bis 1444) Papst Urban II. ruft auf der Synode von Clermont zum (1.) Kreuzzug in das „Heilige Land“ auf. Der "letzte Kreuzzug" fand 1443–1444 statt.
1108 Gründung der Grafschaft Altena, Vorläuferin der Grafschaft Mark.
1133 Ritter Adolf I. lässt sich in Burg an der Wupper nieder. Sein Gebiet umfasst auch die spätere Grafschaft Altena bzw. Mark.
1150 Der Seepenhof im Lücklemberger Schondelletal wird in einer Urkunde der Grafschaft Altena erwähnt und ist damit einer der ältesten Höfe im Bezirk
um 1150 Bau der Hohensyburg als Höhenburg der Kölner Erzbischöfe
1152, 1154 Zog der Kaiser durch unser Gebiet? Kaiser Friedrich I. (Barbarossa) besucht Dortmund sehr oft und engagiert sich stark für die Belange seiner Reichsstadt. Nach dem Großbrand von 1113 befahl der Kaiser den Wiederaufbau. Friedrich unterstützte das gewaltige Vorhaben durch zwei große Reichsfeste. Die Besucher kamen aus ganz Deutschland und spülten viel Geld in die Stadtkasse.
1155 Der Truxhof in Kirchhörde wird erwähnt. Er gehörte lange zu einem Kloster aus dem Kölner Raum.
1160/61 Graf Eberhard I. von Berg übernimmt durch Heirat die Regentschaft in der Grafschaft Altena.
1175 oder 1180 Durch die Erbteilung im Hause Altena fällt unser Gebiet an Arnold und die Ältere oder Linie Altena-Isenberg.
1180 Hoftag zu Gelnhausen, Absetzung Heinrichs des Löwen, Teilung des Stammesherzogtums Sachsen; der Kölner Erzbischof wird am 13. April Herzog von Westfalen und somit mächtigster weltlicher Herr zwischen Ruhr und Lippe[7].
1198 Graf Adolf III. von Altena kauft die Wasserburg Mark bei Hamm, verlegt seinen Hauptsitz dorthin und legt sich 1202 den Titel Graf von der Mark zu. Die Mark erlebt einen großen wirtschaftlichen Aufschwung.
1180/1200–1226 Arnold von Altena und Friedrich von Isenberg (Ältere oder Linie Altena-Isenberg)
1219 Das Dorf Brünninghausen wird erstmals erwähnt.
vor 1220 Dortmund wird Freie Reichsstadt.
1220 Der Ort Barop wird in einer Reichs-Urkunde erstmals erwähnt.
1225 Die Kirche in Eichlinghofen wird erwähnt.[8] Friedrich von Isenberg lässt Erzbischof Engelbert umbringen, sein Gebiet fällt zur Strafe an die Grafschaft Mark
ab 1226 Adolf I. von der Mark (Jüngere oder Linie Altena-Mark)
Ende der 1220er Zusammenbruch der staufischen Reichsgewalt, Zunahme weltlicher Konkurrenten des Erzbischofs[9]
nach 1250 Die Grafen von der Mark verdrängen den Erzbischof Zug um Zug aus der Region[10]
1253 In einer Urkunde der Grafschaft Mark werden vier Höfe in Löttringhausen erwähnt.
1275–1280 Bau der Margarethenkapelle neben dem Baroper Schultenhof[11] durch den Erzbischof von Köln als letzte Machtdemonstration
1287 Teilzerstörung der Hohensyburg
05.06.1288 Eberhart II. von der Mark ist einer der Gewinner der Schlacht bei Worringen: Die Mark erhält Befestigungshoheit, die Lehnsherrschaft des Erzbischofs von Köln wird bedeutungslos[12]), die Grafschaft Mark wird dadurch eigenständiger Teil des Heiligen Römischen Reiches.
1289 Albertus villicus de Holthusen wird der erste Schulte des Hofverbands Großholthausen
1290 In der Bauerschaft Klein- und Großholthausen wird ein Schultenhof erwähnt.
1297 Der Edelherr Albrecht von Hörde verkauft seine kleine Burg (in den Augen der Kölner Erzbischofs illegal) an den Landesherrn Graf Eberhard I. von der Mark, der das Anwesen zu einer Festung ausbaut
1298 Erst jetzt gelten die Territorien in Westfalen als gefestigt; erster westfälischer Landfrieden
1300 Die Märker erhalten die 3 Reichshöfe der Region (außer Dortmund) zu Lehen.
spätestens 1302 Eichlinghofen Sitz eines Gogerichts[13]
1310 Tidemann Lemberg (bedeutet das: aus Lemberg?) wird geboren. Er wird später europäische Finanzgeschichte schreiben. Schon mit 30 Jahren ist er ein bedeutender Hansekaufmann.
1317 Erstmals wird der Kohleabbau in der Grafschaft Mark genehmigt.
1328–1567 1328 beginnt die Entwicklung der Herrschaft Hörde, nachdem die Grafen von der Mark Anfang des Jh. in dieser Gegend ihre Landeshoheit gegenüber der Stadt Dortmund und den Grafen von Limburg durchgesetzt hatten[14]; Eichlinghofen ist/wird Sitz eines märkischen Amtmanns und Richters, der nach 1340 nach dem zur Stadt erhobenen Hörde verlegt wird.[15]
15.08.1340 Der Graf von Mark verleiht Hörde die Stadtrechte. Das Kloster Clarenberg, später bedeutender Grundbesitzer im Bezirk, wird errichtet.
1348 Die Pest wütet in Europa. In Dortmund und der Grafschaft Mark fallen Tausende der tückischen Krankheit zum Opfer. Während die Pest aber andernorts verheerend wirkte und ganze Landstriche verödeten, kam Dortmund noch einmal davon. Zwar gab es Tote, doch die Krankheit grassierte nicht.[16] 1513, 1551, 1599 und 1601 gibt es weitere Pestopfer.
1352 Graf Engelbert III. greift zum ersten Mal die Stadt Dortmund an – vergeblich.
1364 Graf Engelbert&nbspIII. von der Mark schließt mit Dortmund gegen Zahlung von 5000 Gulden ein "Bündnis auf Lebenszeit", das 24 Jahre hält.
1376 Graf Engelbert III. verkauft seine vom Kaiser verliehenen Ansprüche am Dortmunder Reichshof für fast 7000 Gulden an die Stadt.
1377 Graf Wilhelm von Berg, ein Verwandter des Engelbert, zieht gegen Dortmund zu Felde. Nach zwei Tagen gibt er auf. Kaiser Karl IV., ein Gelehrter auf dem Thron, hält an 22. November 1377 in Dortmund einen Reichstag ab; es wird der letzte mittelalterliche Kaiserbesuch in der Stadt. Karl will unbedingt Frieden zwischen der Grafschaft Mark und der Reichsstadt. In einer Dreipunkte-Agenda legt er Einzelheiten fest. Doch keiner hielt sich erst einmal an die kaiserliche Anordnung.
1388 Große Dortmunder Fehde. Engelbert III. zettelt einen Krieg gegen Dortmund an. Dem Engelbert halfen 20 Städte, 1200 Ritter und 40 Landesfürsten des deutschen Reichs. Die Hansestädter, die sich vor allem mit den anderen Reichstädten verbünden, rächten sich[17] an der Grafschaft und plünderten die Höfe im (märkischen) Umland aus.
1389 Auf kaiserlichen Befehl schließen Dortmund und die Grafschaft Mark am 20. November einen Friedensvertrag. Die Reichsstadt bleibt frei, zahlt aber dem Engelbert und dessen Verbündetem, dem Erzbistum Köln, eine größere Summe, die nicht in der Urkunde ausgewiesen wurde.[18] Beginn des wirtschaftlichen Niedergangs der einst reichen Stadt.
1395 Erste Erwähnung Hombruchs in einer Urkunde des märkischen Grafen Dietrich
1398 Graf Adolf "der Kluge" verlegt den Regierungssitz des märkischen Hauses nach Kleve.
1415 Brandenburg wird Kurfürstentum
1417 Graf Adolf II./IV./I. wird vom Kaiser zum Herzog ernannt. Unter seiner Führung erlebten alle Ländereien des märkischen Herrscherhauses einen wirtschaftlichen Aufschwung.
1419 Der Schultenhof Brünninghausen geht in den Besitz der Dortmunder Familie Mallinckrodt über.
1488 Eine neue Münzordnung wird in Dortmund beraten und beschlossen. An dieser Veranstaltung nahmen der Erzbischof von Köln, die Bischöfe von Osnabrück und Münster, die Herzöge von Kleve-Mark sowie die Städte Essen, Groningen und Soest teil.

Neuzeit bis ca. 1800

1517 Luthers Thesenanschlag in Wittenberg gilt als Beginn der Neuzeit
1521 Graf Johann III. erbt durch Heirat die Herzogtümer Jülich und Berg. Hauptstadt aller Gebiete der Grafen zur Mark wird Düsseldorf. Johann heiratet eine Maria, Erbtochter der Herzogtümer Jülich und Berg. Johann übernimmt auch diese Gebiete am Niederrhein.
1539 Wilhelm V. (der Reiche) erbt das Herzogtum Geldern. Das Haus Mark hat seine größte Ausdehnung erreicht. Etwa ein Drittel des heutigen NordrheinWestfalen umfasst das Gebiet. Wilhelm ist mit einer Tochter des Kaisers Ferdinand II. verheiratet.
1543 Wilhelm, Herzog von Kleve, Berg, Geldern und Jülich aus dem Hause der Grafen von der Mark, ordnet eine Handelsblockade gegen die Hansestadt Dortmund an. Doch Wilhelms Stände machen klar, dass er sich selbst damit schadet. Zwei Monate später wird die Maßnahme aufgehoben.
1567 märkisches Amt Hörde
1570 Die Dortmunder Prediger schließen sich der Lutherischen Lehre an. Nach vielen Jahren Streit zwischen den Bürgern und dem Magistrat ist St. Reinoldi die evangelische Hauptkirche Dortmunds, zu der auch viele umliegende Dörfer gehören.
1609 Herzog Johann Wilhelm stirbt ohne direkten Erben und ist der letzte aus dem Geschlecht der Mark. Der Kurfürst von Brandenburg und der Pfalzgraf von Pfalz-Neudorf regieren die Grafschaft Mark gemeinsam.
1614 Die Grafschaft Mark kommt an das Kurfürstentum Brandenburg; Kurfürst Sigismund wird Landesherr.
1618 bis 1648 In den ersten 10 Kriegsjahren bleibt Dortmund relativ verschont. Erst 1622 beginnen die Kriegshandlungen. Dortmund ist evangelisch, der Kaiser katholisch. Alle Kriegsparteien finden Gründe, Dortmund einzunehmen. Dreißigjähriger Krieg
1619 Ein Jahr nach Ausbruch des 30Jährigen Kriegs wird Kurfürst Georg-Wilhelm von Brandenburg Landesherr über die Mark. Als er 1640 stirbt, hinterlässt er eine total ausgeplünderte Grafschaft. Die einst blühende Kleinindustrie liegt völlig danieder.
1622 Der protestantische Herzog Christian von Braunschweig belagert Dortmund, zieht aber bald wieder ab.
1623 Der kaiserliche General Pappenheim belagert Dortmund und verlangt Lösegeld.
1628 Auf Befehl des Kaisers zieht der Oberst von Witt in die Reichsstadt ein.
1630 Der Schwedenkönig Gustav II. Adolf landet im Juli auf der Insel Usedom in Pommern.
1633 Der protestantische Landgraf von Hessen besetzt Dortmund für vier Jahre.
1637 Der kaiserliche Feldherr Götze vertreibt die Hessen aus Dortmund
1640 Friedrich Wilhelm, den man später den "Großen Kurfürsten" nennt, wird märkischer Landesherr. Er lässt seine daniederliegenden Lande großzügig wiederaufbauen.
05.04.1650 Die schwedischen Truppen ziehen ab, nachdem die Stadt Dortmund Reparationen gezahlt hat, zu denen sie als Mitunterzeichner des Westfälischen Friedens-Vertrags verpflichtet war.
1679 Ludwig XIV., der Sonnenkönig, verbündet sich mit Brandenburg und lässt im Krieg gegen den Kaiser mehrfach die Stadt Dortmund belagern.
1701 Der brandenburgische Kurfürst Friedrich III. gründet das Königreich Preußen und nennt sich Friedrich I., König in Preußen.
1713 Friedrich Wilhelm I., der "Soldatenkönig", wird preußischer König.
1735 Der Soldatenkönig verbietet seinen Untertanen in der Grafschaft Mark das Studium am Dortmunder Archigymnasium.
1740 Als der Soldatenkönig stirbt, geht ein gewaltiges Aufatmen durch die Lande. Friedrich II. (der Große) wird Nachfolger.
1743 Auf einer Urkunde über die Vergabe von Kohlefeldern wird die Zeche Gottessegen erstmals erwähnt.
1752 Gründung der Stollenzeche Glückauf & Erbstolln
1752/53 Kreis Hörde und Amt Hörde entstehen
1766 Friedrich der Große erlässt eine Bergordnung. Der Staat übernimmt die völlige technische und kaufmännische Leitung der Gruben.
1773 Freiherr Gisbert Christian Friedrich von Romberg wird in Brünninghausen geboren. Er ist der bedeutendste seiner Familie.
1789 Französische Revolution
1789 Napoleon ergreift die Macht
1793 Am 22. Februar wird Friedrich Harkort in Wetter geboren.
1803, 1808 oder 1809? Napoleon löst die Reichsstadt Dortmund und die Grafschaft Mark auf.
1807 Annexion durch Frankreich Frieden von Tilsit
21.01.1808 Napoleon gründet das Großherzogtum Berg[19].
14.11.1808 Departement Ruhr; Sitz der Präfektur wird Dortmund (Präfekt: Gisbert von Romberg I.)
1812 Am 11. Januar wird das Stift Klarenberg in Hörde aufgehoben. Alle Liegenschaften gehen in Besitz des Staates über.
10.11.1813 Preußische Husaren besetzen die Stadt Dortmund; die napoleonische Fremdherrschaft ist beendet.

19. Jahrhundert nach Napoleon

14.11.1813 preußisches Generalkommissariat Weser-Rhein (einstweiliger Generalkommissar sämtlicher wiedergewonnener preußischer Gebiete in Westfalen: Freiherr Ludwig von Vincke)
19.11.1813 Preußisches Gouvernement zwischen Weser und Rhein (Militärgouverneur: Generalmajor von Heister; Zivilgouverneur: Ludwig von Vincke, ernannt am 21.11.1813); Kgl. Preußische Landesdirektion Dortmund ("Nachfolger" der Präfektur Dortmund; Landesdirektor: Gisbert von Romberg I.)
15.04.1815 Provinz Westfalen Schlacht bei Waterloo, Deutscher Bund
1817 Die Besiedlung des bis dahin leeren Ortsteils Bittermark beginnt. (1.7.) Kreis Dortmund
12.11.1827 Friedrich Harkort ersteigert ein Drittel des Hombrucher königlichen Domänenwaldes
1834 Harkort baut die Ölmühle zu einer Eisengießerei mit angeschlossener Kesselschmiede um Zollverein
1841 Die Eisenbahn von Köln über Düsseldorf nach Elberfeld wird fertig.
1847 Der erste Dortmunder Hauptbahnhof wird übergeben
1847 Harkort verkauft den Großteil des Waldes an Romberg
08.05.1848 Die bürgerliche Revolution findet in Dortmund ohne irgendwelche Unruhen statt. Am 8. Mai 1848 wird Wilhelm Ostermann für den Wahlkreis Dortmund (Welches Gebiet gehörte zum Wahlkreis?) in die Nationalversammlung zu Frankfurt gewählt. Märzrevolutionen
1848 Inbetriebnahme der Bergisch-Märkischen Eisenbahn von Elberfeld über Hagen, Witten, Dortmund, Hamm nach Münster
1856 Die Eisen- und Stahlindustrie beginnt mit der Baroper Hütten AG.
1858 Gebrüder Hammacher erwerben ein am Bahnhof Barop liegendes Grundstück
1861-1865 Amerikanischer Bürgerkrieg
1862 Gebrüder Hammacher gründen ein Puddel-, Walz- und Hammerwerk, das Baroper Walzwerk
1863 Eröffnung der Handelskammer für den Landkreis Dortmund. Der erste Präsident wird der Brauereibesitzer Wilhelm Overbeck.
1864 Deutsch-Dänischer Krieg
1865 Romberg legt die Schachtanlage "Giesbert" an
1866 Norddeutscher Bund Preußisch-Deutscher Krieg
1869 Romberg verkauft die Zeche Glückauf-Tiefbau an Strousberg
1870–1871 Deutsch-Französischer Krieg
1871 Nach dem gewonnenen Krieg gegen Frankreich wird unter Führung des Königreichs Preußen das Deutsche Reich gegründet.
1872 Strousberg verkauft die Zeche Glückauf-Tiefbau an die Dortmunder Union
1870–1871 Bau der katholischen Kirche St. Clemens
15.02.1875 Umbenennung in Landkreis Dortmund
1875 Die Zeche Kaiser Friedrich in Menglinghausen beginnt mit der Kohleförderung.
1875 Eröffnung der Sparkassenfiliale am Hombrucher Markt
1881 Stilllegung des Walzwerks
1884 Kehl kauft das Walzwerk und gründet die Baroper Walzwerk AG
1886 Am 29. Oktober wird Wilhelm Hansmann, der spätere Oberstadtdirektor, in Eichlinghofen geboren.
01.04.1887 Aus dem Landkreis Dortmund werden die neuen Kreise Dortmund und Hörde gebildet.
1896 Gründung der gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft Hombruch/Barop
1896–1898 Bau der evangelischen Kirche
1897 Eröffnung des Bahnhofs Kruckel
30.01.1899 Eröffnung der Hörder Kreisbahn

20. und 21. Jahrhundert

1900 Am 22. Mai entsteht die Handwerkskammer zu Dortmund. Dessen riesiges Gebiet umfasst Stadt- und Landkreis Dortmund, den Kreis Hörde, Bochum, Gelsenkirchen, Hamm, Hagen, Hattingen, Lippstadt, Schwelm, Soest und Witten.
01.05.1904 Eröffnung des Bahnhofs Kruckel für den Personenverkehr
1908 Die lukrative Fettkohlenzeche Luise Tiefbau in Barop kommt zum Erliegen. Mit Schließung der Zechen Witwe und Barop ist der Bergbau in Barop beendet.
1910 Dortmunder Union verkauft d. Zeche Glückauf-Tiefbau an die Deutsch-Luxemburgische Bergwerks- und Hütten AG
01.04.1911 Umbenennung in Landkreis Hörde
1914 Beginn des 1. Weltkriegs
1918 Am 9. November 1918 dankt Kaiser Wilhelm II. ab. Am Tag darauf übernehmen Arbeiter- und Soldatenräte die Macht in Dortmund. Wilhelm Hansmann wird im Zuge der November-Revolution Mitglied des Arbeiter- und Soldatenrats im Regierungsbezirk Arnsberg. Ende des 1. Weltkriegs
1918 Deutsches Kaiserreich wird Republik, Königreich Preußen wird Freistaat
1919 Wilhelm Hansmann wird bis 1929 Landrat des Kreises Hörde. Am 15. März löst sich der Arbeiter- und Soldatenrat auf.
1923 Die weltweite Inflation schuf Not. Löhne und Gehälter kamen nicht mehr mit. Die Stadt, Hoesch und die Dortmunder Union (!) druckten eigenes Geld. Eine Tageszeitung kostete zuletzt 70 Milliarden Mark. Die Inflation bewirkte schließlich die Weltwirtschaftskrise mit Massenarbeitslosigkeit.
1923 Frankreich besetzt das Ruhrgebiet. Am 15. Januar erscheinen die ersten Truppen in Dortmund.
16.08.1924 Zeche Wiendahlsbank in Kruckel schließt.
1925 Stillegung der Zeche Kaiser Friedrich
1928 Wilhelm Hansmann wird Mitglied des Preußischen Landtags.
1928/01.08.1929 Bei der großen Eingemeindungswelle werden die Landkreise Dortmund und Hörde aufgelöst. Die wütenden Proteste vieler Bürger nutzen nichts.
1930 Stillegung der zugehörigen Kokerei
1929 Eingemeindung nach Dortmund, Straßenumbenennungen
1932 Durch die weltweite Inflation und Wirtschaftskrise ist jeder dritte Dortmunder ohne Erwerb.
1933 Am 5. März wird die NSDAP bei den Reichstagswahlen größte Partei im roten Dortmund vor KPD und SPD. Am 30. Januar wird Hitler zum Reichskanzler ernannt
01.09.1939 Beginn des 2. Weltkriegs
ab 1944 Bombenangriffe
14.04.1945 am 13. Hombruch! US-Truppen nehmen (fast ohne Widerstand) Dortmund ein. Bereits am nächsten Tag übernehmen die Briten das Kommando. Ende des 2. Weltkriegs
30.10.1945 Wilhelm Hansmann kommt nach Dortmund zurück.
13.10.1946 Der Rat der Stadt wird demokratisch gewählt. Die SPD siegt mit 46,3 Prozent vor der CDU (31,4) und der KPD (12,6). Oberbürgermeister ist Fritz Henßler, Wilhelm Hansmann wird zum Oberstadtdirektor ernannt.
14.10.1949 Die ersten Bundestagswahlen finden statt. SPD 42,9, CDU 29,7, KPD 12,2, FDP 10,0, Zentrum 2,3, Prozent.
13.03.1950 Der 500.000. Einwohner Dortmunds wird geboren.
1951 Dortmund wird zur größten Industriestadt Deutschlands.
1952 Mit einer Arbeitslosenquote von 2,3 Prozent herrscht in Dortmund praktisch Vollbeschäftigung (Bundesdurchschnitt: 10,1)
01.05.1953 Der Tierpark (heute Zoo) im Ortsteil Brünninghausen wird (wieder???)eröffnet.
1954 Wilhelm Hansmann zieht sich im Alter von 68 Jahren als Oberstadtdirektor zurück.
17.12.1956 Wilhelm Hansmann wird einstimmig zum Ehrenbürger ernannt.
1958 Dortmunds wirtschaftlicher Aufstieg nach dem 2. Weltkrieg endet durch die Strukturkrise in Bergbau, Schwerindustrie und Brauereigewerbe. Im Bergbau erfolgen die ersten Entlassungen.
15.04.1960 Im Stadtforst Bittermark wird die Gedenkstätte für die Nazi-Opfer eingeweiht.
1960 Durch den Strukturwandel verringert sich die Zahl der Industriebeschäftigten von 127.000 bis 1994 auf 37.000.
18.04.1963 Die Zeche Gottessegen in Löttringhausen wird als letzte im Dortmunder Süden geschlossen
1965 Dortmund hat 658.000 Einwohner, die höchste Zahl aller Zeiten.
1970er Harkortstraße wird Fußgängerzone
1971 Die Autobahn A 45 "Sauerlandlinie" wird fertig.
1972 Die Hoesch AG beschließt die Fusion mit Hoogovens aus den Niederlanden, ein totgeborenes Kind. Die Stahlkrise nimmt weiter zu. Hoesch fusioniert mit Krupp, später auch mit Thyssen. Dortmund geht als Verlierer aus den Übernahmen hervor. Das Hoesch-Werk (WELCHES?) wird geschlossen.
1975 12 Stadtbezirke werden geschaffen.
1978 Im September erschießen Mitglieder der "Rote Armee Fraktion (RAF)" an einem Parkplatz der Sauerlandlinie (A 45) den 25-jährigen Dortmunder Polizeimeister Hans Wilhelm Hansen. Nach ihm wurde in Lücklemberg eine Straße benannt.
1979 Die Hoesch AG ist (noch) Dortmunds größter Steuerzahler und Arbeitgeber mit fast 30.000 Beschäftigten.
1982 Die IG Metall kündigt an, ihre Schulungs- und Verwaltungsstätte Heidehof an der Kichhörder Straße in Lücklemberg abzureißen und durch einen Neubau zu ersetzen. Dagegen kam es zur Hausbesetzung. Die Polizei schritt ein.
02.05.1984 Die H-Bahn an der Uni wird als erste automatische Großkabinenbahn Deutschlands eröffnet.
1989 Schließung des Baroper Walzwerks
1990er Abriss des Baroper Walzwerks, Bau des Harkortbogens/Kaufland
1994 Durch den Strukturwandel hat sich seit 1960 die Zahl der Industriebeschäftigten von 127.000 auf 37.000 verringert. Rund 90.000 Arbeitsplätze gehen verloren.
20./21.11.2011 Abriss des Empfangsgebäudes am Haltepunkt Kruckel

Siehe auch

Quellen

  • Luise von Winterfeld: Geschichte der freien Reichs- und Hansestadt Dortmund, 2. erweiterte Auflage, Verlagsbuchhandlung Fr. Wilh. Ruhfus, Dortmund 1956
  • Geschichte Westfalens

Fußnoten

  1. 1,0 1,1 In Fernsehsendung vorgetragene Theorie
  2. Siehe Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas
  3. Art und Ort der Schlacht sind unbekannt.
  4. gem. Artikel Brukterergau
  5. Walter Gronemann: Kleine Geschichte der Ämter Barop und Kirchhörde, S. 12
  6. Sie verlegen ihren Sitz später nach Arnsberg und verkaufen 1369 den Rest an Kurköln, für dessen Herzogtum Westfalen es den Kern bilden wird.
  7. Schilp, Stauffer S. 65
  8. Gem. Kirchenführerin Petra Schulz in RuhrNachrichten v.16.02.2017 erst 1372
  9. Schilp, Stauffer S. 65 f.
  10. Schilp, Stauffer S. 68
  11. später Eigentum des Kölner St.-Andreas-Stifts, Verwaltung erfolgte durch das Kloster Fröndenberg
  12. Die Herrschaft des Erzbischofs wurde auf das westfälische Sauerland beschränkt.
  13. Walter Gronemann: Kleine Geschichte der Ämter Barop und Kirchhörde, Lensingdruck, Dortmund 1987, S. 34
  14. (vgl. WP)
  15. Das Gericht kommt nach 1400 nach Hörde und bildete den Vorgänger des Oberamts Hörde (Wilhelm Hücker |Die Entwicklung der ländlichen Siedlung zwischen Hellweg und Ardey (Oberamt Hörde). In Reihe: Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen XXII, Geschichtliche Arbeiten zur westfälischen Landeskunde Bd. 2 |Aschendorffsche Verlags­buchhandlung – Reprint: Grüne Druck und Verlag |Münster i.W. – Reprint: Dortmund |1939 – Reprint: 1987 | |Mit 10 Karten und 27 Textskizzen, S. 162; Walter Gronemann: Kleine Geschichte der Ämter Barop und Kirchhörde, Lensingdruck, Dortmund 1987, S. 34)
  16. Dennis Werner, RuhrNachrichten, 19.07.2019
  17. wohl erst im folgenden Jahr, als Wellinghofen, Hacheney, Brünninghausen und weitere Orte angezündet wurden (Marc Dominic Wernicke/Willy Garth, RuhrNachrichten v.18.11.2019)
  18. Nach 18-tägigen Verhandlungen zahlte Dortmund 7000 Gulden, und zwar "freiwillig", um den Eindruch einer Niederlage zu vermeiden (Marc Dominic Wernicke/Willy Garth, RuhrNachrichten v.18.11.2019)
  19. 1808–1809 war Napoleon Bonaparte selbst Großherzog von Berg, 1809–1813 Regent für seinen minderjährigen Neffen Napoléon Louis Bonaparte, 1809–1813 Großherzog von Berg gem. Wikipedia