28. Dezember 1941

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Editorial 1938 1939 1940 1941 1942 1943 1944 1945 1946 1947 1948 1949 Epilog Anhang

Chronik 40–45

Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Eine Art Bilanz Gedankensplitter und Betrachtungen Personen Orte Abkürzungen Stichwort-Index Organigramme Literatur Galerie:Fotos,Karten,Dokumente

Chronik 45–49

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31.

Erfahrungen i.d.Gefangenschaft Bemerkungen z.russ.Mentalität Träume i.d.Gefangenschaft

Personen-Index Namen,Anschriften Personal I.R.477 1940–44 Übersichtskarte (Orte,Wege) Orts-Index Vormarsch-Weg Codenamen der Operationen im Sommer 1942 Mil.Rangordnung 257.Inf.Div. MG-Komp.eines Inf.Batl. Kgf.-Lagerorganisation Kriegstagebücher Allgemeines Zu einzelnen Zeitabschnitten Linkliste Rotkreuzkarte Originalmanuskript Briefe von Kompanie-Angehörigen

English
GEO & MIL INFO
Nikolajewka Karte — map
Die Abstellung eines Verbindungsoffiziers zur rechts benachbarten (295.) I.D. ist im Kriegstagebuch der 257. I.D. dokumentiert![1]

Nach einer ruhigen Nacht kehre ich am nächsten Morgen (28.12.1941) nach Rai Gorodok zurück, wo mich schon ein neuer Befehl erwartet: Ich werde als Verbindungsoffizier zum Nachbardorf kommandiert, in dem bereits eine andere Division liegt. Das Dorf heißt Nikolajewka und ist von einem Bataillon der niedersächsischen Pferdekopfdivision belegt.[2]

Der Streifenweg zwischen Rai Gorodok und Nikolajewka (Norden liegt rechts!)

Solche Nahtstellen zwischen zwei Divisionen sind immer „weiche Stellen“ in der Front, weil hier Befehlsbereiche enden, die Nachrichtenverbindungen spärlicher sind und somit die Zusammenarbeit erschwert ist. In unserem Fall kommt noch erschwerend hinzu, dass diese Nahtstelle besonders breit ist: Zwischen Rai Gorodok und Nikolajewka liegt eine fünf Kilometer breite, zur Zeit völlig ungesicherte Ebene. Auf der ganzen Strecke steht kein einziger Posten. Die drei vorhandenen Bunker an der Straße stehen leer. Tagsüber ist die Ebene zwar gut zu übersehen, aber nachts ist sie völlig unbewacht. Deshalb soll ich die Verbindung über diese Nahtstelle halten, und zwar mit zwei Aufgabenbereichen: Erstens tagsüber bei Bedarf Nachrichtenaustausch (mit Schlitten) und zweitens nachts von Zeit zu Zeit mit Pendelspähtrupps diese Lücke zwischen beiden Dörfern wenigstens einigermaßen unter Kontrolle zu halten.


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Editorial 1938 1939 1940 1941 1942 1943 1944 1945 1946 1947 1948 1949 Epilog Anhang

Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Eine Art Bilanz Gedankensplitter und Betrachtungen Personen Orte Abkürzungen Stichwort-Index Organigramme Literatur Galerie:Fotos,Karten,Dokumente

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31.

Erfahrungen i.d.Gefangenschaft Bemerkungen z.russ.Mentalität Träume i.d.Gefangenschaft

Personen-Index Namen,Anschriften Personal I.R.477 1940–44 Übersichtskarte (Orte,Wege) Orts-Index Vormarsch-Weg Codenamen der Operationen im Sommer 1942 Mil.Rangordnung 257.Inf.Div. MG-Komp.eines Inf.Batl. Kgf.-Lagerorganisation Kriegstagebücher Allgemeines Zu einzelnen Zeitabschnitten Linkliste Rotkreuzkarte Originalmanuskript Briefe von Kompanie-Angehörigen

  1. KTB 257. I.D., NARA T-315 Roll 1804 Frame 000984
  2. Die Verbindungsaufnahme ist in der Tagesmeldung der 257. I.D. vom 28.12.1941 dokumentiert (KTB 257. I.D., NARA T-315 Roll 1804 Frame 000984); es handelte sich um die 295. I.D. (Pferdekopf-Symbol, Lagekarte).