Hudecek

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{{File:1987...1988%20Hudecek.JPG}}Friedrich Hudecek (Foto zw. 1987 u. 1988)[1]

Dipl.-Ing. Friedrich Hudecek (05.08.1916–07.10.1988)[2] studierte 1935-1939 an der damaligen Technischen Hochschule Wien Vermessungswesen. Am 28.03.1939 wurde er als Dipl.-Ing. technischer Angestellter bei der Hauptvermessungsabteilung XIV, wo er zunächst in der wissenschaftlichen Abteilung und nach deren Auflösung bis Juni 1940 in der Triangulierungsabteilung im Innen- und Außendienst arbeitete. Ab 1940 absolvierte er als Vermessungsreferendar den Vorbereitungsdienst und bestand am 25.04.1941 die Prüfung nach österreichischem Recht[3].

Ab 15.05.1941 war Hudecek Beamter bei der Vermessungsabteilung des Luftgaukommando Wien. Am 15.07.1941 wurde er als Soldat einberufen; nach der militärischen Grundausbildung fand er erst Verwendung bei einem Einsatzvermessungstrupp[4], ab Mai 1943 als Geodät, Mathematiker und Ballistiker (insbesondere für ballistische Photogrammetrie) bei der Erprobungsstelle der Luftwaffe Peenemünde-West[5]. Schon am 10.07.1945 kehrte er aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft nach Wien zurück.

Am 29.08.1945 erhielt er eine provisorische Verwendung im Amt für Eich- und Vermessungswesen, war danach Leiter des Vermessungsamtes in Korneuburg, kam in das Bundesamt zurück und war schließlich vom 01.01.1977 bis zu seiner Pensionierung am 31.12.1981 Präsident des Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen (Wien, Österreich).

Quellen:[6]

Veröffentlichungen (Auswahl):

Der Zahlenplan, eine planliche Darstellung für die Zwecke eines numerischen Grundkatasters. In: Robert Messner (Hrsg.): Festschrift 150 Jahre Österreichischer Grundkataster 1817-1967. Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen (Wien) 1967, S. 65

  1. evm Nr. 56 Dezember 1988 BILDGENEHMIGUNG_____ noch einzuholen
  2. Allmer 1983
  3. Österreich war bereits 1938 an das Deutsche Reich angeschlossen worden!
  4. gem. Quelle bei einem "Vermessungszug der Luftwaffe"
  5. gem. Quelle "bei einem Forschungsinstitut der Luftwaffe und in Peenemünde"
  6. EVM Nummer 56, Dezember 1988, S. 5 ff.