Moock

Aus LuftGeo
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Datei hochgeladen mit MsUploadvon Moock mit Rangabzeichen eines Regierungsrates[1] (vergrößerter Ausschnitt aus dem rechten Bild)
Datei hochgeladen mit MsUploadvon Moock (3. Reihe, 2.von links); wahrscheinlich handelt es sich bei der Gruppe um die Abteilung Luftbild, aufgenommen vermutlich vor Kriegsausbruch[2]

Hans von Moock (16.09.1907–07.03.1983), Sohn eines Vereideten Landmessers, studierte Geodäsie an der Technischen Hochschule in Berlin und trat 1934 nach der Zweiten Staatsprüfung für Vermessungsingenieure in die preußische Katasterverwaltung ein.

Ab 01.01.1939 wirkte er im Referat für Luftbildwesen des RLM unter Leitung von Dr. Aschenbrenner an richtungweisenden Entwicklungsarbeiten für die Anwendung der Photogrammetrie im Vermessungs- und Kartenwesen mit.

Am 15.06.1939 war von Moock als Regierungsassessor in der Gruppe III (Ziviles Luftbild oder Luftbildprüfung?) der Abteilung Luftbildwesen unter Dr. Ewald und Oberstleutnant d.G. Schimpf tätig[3].

Zum Zeitpunkt der Eingliederung seiner Gruppe in die 7. Abteilung 1942 war von Moock Regierungs(bau)rat[4]

Im Mai 1944 trat er als Regierungs- oder Oberregierungsbau-, später -vermessungsrat die Nachfolge von Ewald als Leiter der Gruppe V (Vermessungsluftbild bzw. Luftbildvermessung)

Am 14.12.1944 beantragte sein Abteilungsleiter Oberst Blumensaat seine Übernahme in die Dienstaltersliste des vermessungstechnischen Verwaltungsdienstes, wodurch er – sei es nun automatisch oder durch Verwaltungsakt – die Amtsbezeichnung "Vermessungsrat", genau genommen (Ober-)Regierungs­vermessungs­rat, erhalten hätte.[5]

Nach Kriegsende war er bis 1949 in russischer Kriegsgefangenschaft.

Danach arbeitete er im Vermessungs- und Katasteramt der Stadt Wuppertal, ab 01.04.1956 als Dezernent beim Regierungspräsidenten Düsseldorf und ab 1961 als Referent (ab 1965 Ministerialrat[6]) in der Gruppe Landesvermessung und Liegenschaftskataster im Innenministerium von Nordrhein-Westfalen. Er trat Ende Januar 1971 aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand.

Quelle:[7]

Veröffentlichungen:

Die Reichskarten und ihre Verwendung. Die Verwendung der Übersichtskarte von Mitteleuropa 1:300000 und der Übersichtskarte 1:1 Mill. bei der Freiballonführung. Mitteilungen des Reichsamts für Landesaufnahme [Jg.] 11 (1935) [H.] 1 S. 46-52. Als Literaturangabe in: Geographischer Anzeiger: Blätter für den geographischen Unterricht, Band 36. Verlag J. Perthes, 1935[8]
Lacman, von Moock, Hiedl: Gutachten über die Verwendbarkeit des Luftbildes und der Luftbildmessung im Umlegungsverfahren. Sonderdruck des Forschungsbeirates für Vermessungstechnik und Kartographie, 1941. Als Literaturangabe in Bayerisches landwirtschahaftliches Jahrbuch, Sonderheft 1956, S. 129[9]
Dr.-Ing. C. Aschenbrenner zum 80. Geburtstag. Bildmessung und Luftbildwesen 1965 S. 63 f.[10]
Die Teilungsgrenze im Abmarkungsrecht von Nordrhein-Westfalen. BDVI-Forum 1976, S. 241–248. Als Literaturangabe in ZfV 1977 S. 319[11]

  1. lassen eine Datierung zu, sobald seine Personalakte vorliegt
  2. dankenswerterweise zur Verfügung gestellt von seinem Enkel Sven von Moock per E-Mail am 03.11.2025
  3. Völker 1967 S. 306
  4. gem. ____ Regierungsrat, gem. Thoma S. 10 Regierungsbaurat und einziger Geodät mit moderner Ausbildung in der damaligen 7. Abt.
  5. BAMA RL 2-II/786 S. 0004
  6. Chronik des BDVI S. 03
  7. Ministerialrat a.D. Hans von Moock 70 Jahre, ZfV 102 S. 431 (Nr. 9/1977), soweit nicht anders angegeben
  8. gefunden bei Google Bücher (s. Ziffer 816 Anfang) und (s. Ziffer 816 Ende) am 28.11.2010
  9. gefunden bei Google Bücher am 04.11.2025
  10. gefunden bei Google Bücher am 04.11.2025
  11. gefunden bei Google Bücher am 04.11.2025