Ewald, E.: Unterschied zwischen den Versionen
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Dr.-Ing. {{w|Erich Ewald}} (07.07.1884–April 1947<ref>Quelle: N 624 Nachlass Dr. Erich Ewald (Luftbildwesen)????</ref>), Regierungsbaumeister (Hochbau-Ingenieur<ref>Quelle?</ref>, Architekt im AVB<ref>Architekten-Verein zu Berlin</ref>) und vor dem Ersten Weltkrieg zudem Studienrat an der Staatlichen Baugewerkschule, Berlin-Neukölln<ref>Eintrag in [http://lcmarc.dra.com/lcauth/ALV-9126 LCAuth], Ulrich Bücholdt: [http://www.kmkbuecholdt.de/historisches/personen/architekten_eng.htm Historisches Architektenregister Schwerpunkt: Deutschland, ca. 1890-1965], Personeneintrag im [http://d-nb.info/gnd/138669112 Katalog der Deutschen Nationalbibliothek]</ref>, Leutnant {{a|d.R.}} der Marineartillerie<ref>{{Quelle|Ewald 1920}}; Bundesarchiv, [http://www.nachlassdatenbank.de/viewsingle.php?category=E&person_id=3417&asset_id=3739&sid=782611bb4b14f4a1d96a1 Zentrale Datenbank Nachlässe], abgerufen am 01.12.2009</ref>, wurde im Krieg Luftbild-Experte durch seine Tätigkeit als Führer der '''Marine-Stabsbildabteilung des Marinekorps'''. 1918 gab er den Lehrerberuf auf, um sich der Luftfahrt zu widmen<ref>Jahrbuch für brandenburgische Landesgeschichte, Band 27-28. Landesgeschichtliche Vereinigung für die Mark Brandenburg, 1976; gefunden in [http://books.google.com/books?lr=&hl=de&id=WR9XAAAAIAAJ&dq=%22Dr+ing+Erich+ewald%22&q=studiengemeinschaft#search_anchor Google Bücher] am 28.11.2009</ref>. Er war um 1929 Leiter der Bildstelle des Preußischen Ministeriums für Handel und Gewerbe und stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Photogrammetrie.<ref>Paul Seliger: Deutsche Gesellschaft für Photogrammetrie (Tagung am 25. und 26. Oktober 1929 in der Technischen Hochschule, Berlin-Charlottenburg). In: Die Naturwissenschaften. Heft 12 (21.03.1930) S. 258, gefunden bei [http://www.springerlink.com/content/v5r2185t70791g13/fulltext.pdf Springerlink]</ref> | Dr.-Ing. {{w|Erich Ewald}} (07.07.1884–April 1947<ref>Quelle: N 624 Nachlass Dr. Erich Ewald (Luftbildwesen)????</ref>), Regierungsbaumeister (Hochbau-Ingenieur<ref>Quelle?</ref>, Architekt im AVB<ref>Architekten-Verein zu Berlin</ref>) und vor dem Ersten Weltkrieg zudem Studienrat an der Staatlichen Baugewerkschule, Berlin-Neukölln<ref>Eintrag in [http://lcmarc.dra.com/lcauth/ALV-9126 LCAuth], Ulrich Bücholdt: [http://www.kmkbuecholdt.de/historisches/personen/architekten_eng.htm Historisches Architektenregister Schwerpunkt: Deutschland, ca. 1890-1965], Personeneintrag im [http://d-nb.info/gnd/138669112 Katalog der Deutschen Nationalbibliothek]</ref>, Leutnant {{a|d.R.}} der Marineartillerie<ref>{{Quelle|Ewald 1920}}; Bundesarchiv, [http://www.nachlassdatenbank.de/viewsingle.php?category=E&person_id=3417&asset_id=3739&sid=782611bb4b14f4a1d96a1 Zentrale Datenbank Nachlässe], abgerufen am 01.12.2009</ref>, wurde im Krieg Luftbild-Experte durch seine Tätigkeit als Führer der '''Marine-Stabsbildabteilung des Marinekorps'''. 1918 gab er den Lehrerberuf auf, um sich der Luftfahrt zu widmen<ref>Jahrbuch für brandenburgische Landesgeschichte, Band 27-28. Landesgeschichtliche Vereinigung für die Mark Brandenburg, 1976; gefunden in [http://books.google.com/books?lr=&hl=de&id=WR9XAAAAIAAJ&dq=%22Dr+ing+Erich+ewald%22&q=studiengemeinschaft#search_anchor Google Bücher] am 28.11.2009</ref>. Er war um 1929 Leiter der Bildstelle des Preußischen Ministeriums für Handel und Gewerbe und stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Photogrammetrie.<ref>Paul Seliger: Deutsche Gesellschaft für Photogrammetrie (Tagung am 25. und 26. Oktober 1929 in der Technischen Hochschule, Berlin-Charlottenburg). In: Die Naturwissenschaften. Heft 12 (21.03.1930) S. 258, gefunden bei [http://www.springerlink.com/content/v5r2185t70791g13/fulltext.pdf Springerlink]</ref> | ||
| − | Später trat Ewald in das '''RLM''' ein | + | Später trat Ewald in das '''RLM''' ein. Am 28.06.1934 wurde er zum Oberregierungsrat befördert.<ref>BAMA RL 6/110 S. 0094</ref> In dieser Zeit war er unter Oberstleutnant {{Biogr|Fritz|Cranz|F}} in der '''Abteilung Luftbild''' tätig.<ref>Schreiben RLM, ObRegR Dr.-Ing. Ewald, Nr. 1075/34 vom 17.07.1934 aus {{Quelle|Sammlung Müller}}.</ref> Am 01.04.1935 wurde er zum Ministerialrat befördert.<ref>BAMA RL 6/114 S. 0271</ref> |
| − | Am 15.06.1939 war er | + | Am 15.06.1939 war er Chef der Gruppe <span class="serifen">III</span> {{red|(Ziviles Luftbild oder bzw. einschl. Luftbildprüfung?)}} in der Abteilung Luftbildwesen unter Oberstleutnant {{a|d.G.}} {{Biogr||Schimpf}}<ref>{{Quelle|Völker 1967}} S. 306</ref>. Als solcher hielt er auch Unterricht ab.<ref>Hans Joachim Wefeld: Ingenieure aus Berlin. 300 Jahre technisches Schulwesen. Haude & Spener, 1988; gefunden bei [http://books.google.com/books?id=1FwhAQAAIAAJ&q=%22Dr+Erich+ewald%22&dq=%22Dr+Erich+ewald%22&lr=&hl=de Google Bücher] am 28.11.2009</ref> |
Nach dem Zweiten Weltkrieg hat Ewald sich um den Wiederaufbau des Luftbildwesens bemüht.<ref>Bundesarchiv, [http://www.nachlassdatenbank.de/viewsingle.php?category=E&person_id=3417&asset_id=3739&sid=782611bb4b14f4a1d96a1 Zentrale Datenbank Nachlässe], abgerufen am 01.12.2009</ref> | Nach dem Zweiten Weltkrieg hat Ewald sich um den Wiederaufbau des Luftbildwesens bemüht.<ref>Bundesarchiv, [http://www.nachlassdatenbank.de/viewsingle.php?category=E&person_id=3417&asset_id=3739&sid=782611bb4b14f4a1d96a1 Zentrale Datenbank Nachlässe], abgerufen am 01.12.2009</ref> | ||
Aktuelle Version vom 5. November 2025, 11:14 Uhr
Dr.-Ing. Erich Ewald (07.07.1884–April 1947[1]), Regierungsbaumeister (Hochbau-Ingenieur[2], Architekt im AVB[3]) und vor dem Ersten Weltkrieg zudem Studienrat an der Staatlichen Baugewerkschule, Berlin-Neukölln[4], Leutnant d.R. der Marineartillerie[5], wurde im Krieg Luftbild-Experte durch seine Tätigkeit als Führer der Marine-Stabsbildabteilung des Marinekorps. 1918 gab er den Lehrerberuf auf, um sich der Luftfahrt zu widmen[6]. Er war um 1929 Leiter der Bildstelle des Preußischen Ministeriums für Handel und Gewerbe und stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Photogrammetrie.[7]
Später trat Ewald in das RLM ein. Am 28.06.1934 wurde er zum Oberregierungsrat befördert.[8] In dieser Zeit war er unter Oberstleutnant Fritz Cranz in der Abteilung Luftbild tätig.[9] Am 01.04.1935 wurde er zum Ministerialrat befördert.[10]
Am 15.06.1939 war er Chef der Gruppe III (Ziviles Luftbild oder bzw. einschl. Luftbildprüfung?) in der Abteilung Luftbildwesen unter Oberstleutnant d.G. Schimpf[11]. Als solcher hielt er auch Unterricht ab.[12]
Nach dem Zweiten Weltkrieg hat Ewald sich um den Wiederaufbau des Luftbildwesens bemüht.[13]
Dissertation[14]:
Veröffentlichungen[15]:
- ↑ Quelle: N 624 Nachlass Dr. Erich Ewald (Luftbildwesen)????
- ↑ Quelle?
- ↑ Architekten-Verein zu Berlin
- ↑ Eintrag in LCAuth, Ulrich Bücholdt: Historisches Architektenregister Schwerpunkt: Deutschland, ca. 1890-1965, Personeneintrag im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- ↑ Ewald 1920; Bundesarchiv, Zentrale Datenbank Nachlässe, abgerufen am 01.12.2009
- ↑ Jahrbuch für brandenburgische Landesgeschichte, Band 27-28. Landesgeschichtliche Vereinigung für die Mark Brandenburg, 1976; gefunden in Google Bücher am 28.11.2009
- ↑ Paul Seliger: Deutsche Gesellschaft für Photogrammetrie (Tagung am 25. und 26. Oktober 1929 in der Technischen Hochschule, Berlin-Charlottenburg). In: Die Naturwissenschaften. Heft 12 (21.03.1930) S. 258, gefunden bei Springerlink
- ↑ BAMA RL 6/110 S. 0094
- ↑ Schreiben RLM, ObRegR Dr.-Ing. Ewald, Nr. 1075/34 vom 17.07.1934 aus Sammlung Müller.
- ↑ BAMA RL 6/114 S. 0271
- ↑ Völker 1967 S. 306
- ↑ Hans Joachim Wefeld: Ingenieure aus Berlin. 300 Jahre technisches Schulwesen. Haude & Spener, 1988; gefunden bei Google Bücher am 28.11.2009
- ↑ Bundesarchiv, Zentrale Datenbank Nachlässe, abgerufen am 01.12.2009
- ↑ Deutsche Nationalbibliothek
- ↑ siehe auch Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- ↑ zitiert in: Eckert: Die Kartographie als Wissenschaft, S. 280 Fußnote 1, abgerufen am 04.12.2009
- ↑ angegeben in BuL 1/1963 S. 13