Schneider

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Dr. Sigfrid Schneider arbeitete zunächst als Geograph in der Gruppe MilGeo der Abt. für Kriegskarten und Vermessungswesen des OKH, diente dann als Soldat an der Ostfront, in der Heimat und in Frankreich und kam erst im November 1944 als Leutnant und Leiter des Forschungskommandos Ost zur Forschungsstaffel z.b.V..

Als das Amt für Landeskunde 1953 in die Bundesanstalt für Landeskunde überführt wurde, erhielt Sigfrid Schneider die Leitung der Abteilung III "Geographisch-landeskundliche Forschung und Landesbeschreibung". Später war Schneider wissenschaftlicher Direktor in der Bundesforschungsanstalt für Landeskunde und Raumordnung in Bonn-Bad Godesberg und zugleich Professor an der Universität des Saarlandes.[1] Er verfasste Schriften über Luftbildauswertung und Luftbildinterpretation und war Herausgeber (zusammen mit vielen seiner ehemaligen Kollegen aus der Forschungsstaffel) der Reihe "Landeskundliche Luftbildauswertung im mitteleuropäischen Raum".

Quelle:[2]

Veröffentlichungen:

Luftbild und Luftbildinterpretation, in: Lehrbuch der allgemeinen Geographie, Bd. 11, Walter de Gruyter & Co., Berlin 1974[3]
Die geographische Verteilung des Großgrundbesitzes im östlichen, Pommern und ihre Ursachen, in: Forschungen zur deutschen Landeskunde, Band 39, Berlin 1942[4]

  1. In dieser Zeit hierl er in Saarbrücken Seminare über Luftbildauswertung ab, an denen Mahncke teilnahm.
  2. Häusler S. __
  3. Besprechung auf dänisch gefunden am 08.11.2010
  4. bei Google bücher gefunden am 10.05.2012