Westmärker Kräuter- und Bewegungsgänge: Unterschied zwischen den Versionen

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== Auf der Suche nach dem Gundermann ==
 
== Auf der Suche nach dem Gundermann ==
  
Als Vorbeugung gegen das Coronavirus empfehlen Mediziner und Apotheker die Stärkung des natürlichen Immunsystems. Dies geschieht vor allem durch die Bewegung an der frischen Luft und durch ausreichende Aufnahme von Vitaminen. Die Westfalen nahmen die notwendigen Vitamine über die Ernährung auf, wie das alte Rezept vom „Niëgen-Krüter-Pannkauken“ (Neun-Kräuter-Pfannkuchen) verrät. Bei den verwendeten Kräuter durfte der Gundermann (Glechoma hederacea) nicht fehlen. Ihm traute man nach altem Brauchtum die Kraft zu, „den Körper im ganzen Jahr vor Krankheiten zu schützen.“<ref>Ursula Schönfeld/Petra Neugebauer: Wildpflanzen für Küche und Hausapotheke, Ribnitz-Damgarten, 2005, S. 17</ref>. &ndash; Als Lehre aus der Corona-Krise beginnen die Hombrucher Sprach- und Heimatfreunde an den kommenden drei Samstagen (6., 13. und 20 Juni 2020) jeweils mit einem Treffen zu einem „Westmärker Kräuter- und Bewegungsgang“ quer durch die heimatlichen Wald-, Wiesen- und Feldfluren von [[Löttringhausen]], [[Großholthausen]], [[Persebeck]] und [[Salingen]]. Das erste Treffen beginnt am 6. Juni um 10 Uhr in Löttringhausen im Eingangsbereich zum Möllershof, Hohle Eiche 81, mit einer Begrüßung auf Deutsch und [[Westmärker Platt]]. Danach führt uns die [https://www.diehirsche.net Waldpädagogin und "Kräuterfrau" Andrea Hirsch] in die geheimnisvolle Welt der Kräuter rund um die alten Höfe von Löttringhausen ein. Der Rundweg beträgt zwei bzw. vier km. Mitzubringen ist ein Körbchen und ein Stück Schnur.
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Als Vorbeugung gegen das Coronavirus empfehlen Mediziner und Apotheker die Stärkung des natürlichen Immunsystems. Dies geschieht vor allem durch die Bewegung an der frischen Luft und durch ausreichende Aufnahme von Vitaminen. Die Westfalen nahmen die notwendigen Vitamine über die Ernährung auf, wie das alte Rezept vom „Niëgen-Krüter-Pannkauken“ (Neun-Kräuter-Pfannkuchen) verrät. Bei den verwendeten Kräuter durfte der Gundermann (Glechoma hederacea) nicht fehlen. Ihm traute man nach altem Brauchtum die Kraft zu, „den Körper im ganzen Jahr vor Krankheiten zu schützen.“<ref>Ursula Schönfeld/Petra Neugebauer: Wildpflanzen für Küche und Hausapotheke, Ribnitz-Damgarten, 2005, S. 17</ref>. &ndash; Als Lehre aus der Corona-Krise beginnen die Hombrucher Sprach- und Heimatfreunde an bestimmten Samstagen im Sommer 2020 jeweils mit einem Treffen zu einem „Westmärker Kräuter- und Bewegungsgang“ quer durch die heimatlichen Wald-, Wiesen- und Feldfluren von [[Löttringhausen]], [[Großholthausen]], [[Persebeck]] und [[Salingen]].  
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Das erste Treffen begann in Löttringhausen im Eingangsbereich zum Möllershof mit einer Begrüßung auf Deutsch und [[Westmärker Platt]]. Danach führte uns die [https://www.diehirsche.net Waldpädagogin und "Kräuterfrau" Andrea Hirsch] in die geheimnisvolle Welt der Kräuter rund um die alten Höfe von Löttringhausen ein.  
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Der Rundweg beträgt jeweils zwei bzw. vier Kilometer. Mitzubringen ist ein Körbchen und ein Stück Schnur.
  
 
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Der geplante Ablauf sieht vor, dass wir uns am jeweils angegebenen Treffpunkt draußen in einem Stuhlkreis setzen und zunächst ein wenig auf Platt singen. Dank der guten Anleitung durch unsere Sprachkundigen Dr. Werner Beckmann und Ralf Konecki kann das jeder auch ohne Vorkenntnisse schnell mitmachen!
 
Der geplante Ablauf sieht vor, dass wir uns am jeweils angegebenen Treffpunkt draußen in einem Stuhlkreis setzen und zunächst ein wenig auf Platt singen. Dank der guten Anleitung durch unsere Sprachkundigen Dr. Werner Beckmann und Ralf Konecki kann das jeder auch ohne Vorkenntnisse schnell mitmachen!
  
Danach begeben wir uns auf einen etwa 2 km langen Spaziergang und sammeln Kräuter unter Anleitung unserer Waldpädagogin und "Kräuterfrau" Andrea Hirsch.
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Danach begeben wir uns auf einen etwa 2 km langen Spaziergang und sammeln Kräuter unter Anleitung unserer Waldpädagogin und "Kräuterfrau" Andrea Hirsch oder von Ralf Konecki.
  
Nach der Rückkehr können wir noch etwas im Kreis sitzen und uns unterhalten.
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Nach der Rückkehr setzen wir uns zusammen und essen Brote mit Kräuterkäse, den wir mit den gesammelten Kräutern frisch herstellen. Dazu sollten (nach Absprache bei der Anmeldung) etwas Brot, Frischkäse, Getränke, Geschirr und Besteck sowie bei Bedarf ein Sitzkissen mitgebracht werden.
  
Die gesammelten Kräuter nehmen wir dann mit nach Hause und nutzen sie für die Zubereitung eines westfälischen Kräuterpfannkuchens.
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Die gesammelten Kräuter können wir auch mit nach Hause nehmen und daraus einen westfälischen Kräuterpfannkuchen zubereiten.
  
 
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Aktuelle Version vom 27. Juli 2020, 17:21 Uhr

Ein Veranstaltungsformat der Hombrucher Sprach- und Heimatfreunde, das in der Zeit der Corona-bedingten Einschränkungen entstand. Wir treffen uns nicht in einem geschlossenen Raum, sondern an der frischen Luft!

Die Veranstaltung findet daher nur statt, wenn es nicht regnet.

Selbstverständlich achten wir stets alle auf die Einhaltung der bekannten Abstandsregeln und weiteren Schutzmaßnahmen.

Das Vorhaben ist aufgrund der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO, gültig bis zum 15. Juni 2020) nur als privates Treffen mit bis zu 10 Personen möglich nach CoronaSchVO § 1 Verhaltenspflichten im öffentlichen Raum (1) Satz 5.

Anmeldung bzw. Fragen unter 0231-7757628; Ralf Konecki

Auf der Suche nach dem Gundermann

Als Vorbeugung gegen das Coronavirus empfehlen Mediziner und Apotheker die Stärkung des natürlichen Immunsystems. Dies geschieht vor allem durch die Bewegung an der frischen Luft und durch ausreichende Aufnahme von Vitaminen. Die Westfalen nahmen die notwendigen Vitamine über die Ernährung auf, wie das alte Rezept vom „Niëgen-Krüter-Pannkauken“ (Neun-Kräuter-Pfannkuchen) verrät. Bei den verwendeten Kräuter durfte der Gundermann (Glechoma hederacea) nicht fehlen. Ihm traute man nach altem Brauchtum die Kraft zu, „den Körper im ganzen Jahr vor Krankheiten zu schützen.“[1]. – Als Lehre aus der Corona-Krise beginnen die Hombrucher Sprach- und Heimatfreunde an bestimmten Samstagen im Sommer 2020 jeweils mit einem Treffen zu einem „Westmärker Kräuter- und Bewegungsgang“ quer durch die heimatlichen Wald-, Wiesen- und Feldfluren von Löttringhausen, Großholthausen, Persebeck und Salingen.

Das erste Treffen begann in Löttringhausen im Eingangsbereich zum Möllershof mit einer Begrüßung auf Deutsch und Westmärker Platt. Danach führte uns die Waldpädagogin und "Kräuterfrau" Andrea Hirsch in die geheimnisvolle Welt der Kräuter rund um die alten Höfe von Löttringhausen ein.

Der Rundweg beträgt jeweils zwei bzw. vier Kilometer. Mitzubringen ist ein Körbchen und ein Stück Schnur.

Ablauf

Der geplante Ablauf sieht vor, dass wir uns am jeweils angegebenen Treffpunkt draußen in einem Stuhlkreis setzen und zunächst ein wenig auf Platt singen. Dank der guten Anleitung durch unsere Sprachkundigen Dr. Werner Beckmann und Ralf Konecki kann das jeder auch ohne Vorkenntnisse schnell mitmachen!

Danach begeben wir uns auf einen etwa 2 km langen Spaziergang und sammeln Kräuter unter Anleitung unserer Waldpädagogin und "Kräuterfrau" Andrea Hirsch oder von Ralf Konecki.

Nach der Rückkehr setzen wir uns zusammen und essen Brote mit Kräuterkäse, den wir mit den gesammelten Kräutern frisch herstellen. Dazu sollten (nach Absprache bei der Anmeldung) etwas Brot, Frischkäse, Getränke, Geschirr und Besteck sowie bei Bedarf ein Sitzkissen mitgebracht werden.

Die gesammelten Kräuter können wir auch mit nach Hause nehmen und daraus einen westfälischen Kräuterpfannkuchen zubereiten.


  1. Ursula Schönfeld/Petra Neugebauer: Wildpflanzen für Küche und Hausapotheke, Ribnitz-Damgarten, 2005, S. 17