9. August 1940

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Editorial 1938 1939 1940 1941 1942 1943 1944 1945 1946 1947 1948 1949 Gefangenschaft Epilog Anhang

Chronik 40–45

Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Eine Art Bilanz Gedankensplitter und Betrachtungen Personen Orte Abkürzungen Stichwort-Index Organigramme Literatur Galerie:Fotos,Karten,Dokumente

Chronik 45–49

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Einberufung nach Brandenburg/Havel

Kaserne des Infanterie-Regiments 68 in Brandenburg/Havel[1]
GEO & MIL INFO
Brandenburg/Havel ü
4. (MG.)Ers.Kp./Inf.-Ers.-Batl. 68[2]
Division Nr. 153 Wehrkreis­kommando III Chef d. Heeres­rüstung u. Befh. d. Ersatz­heeres
DivKdr: GenLt Otto Schröder Befh: Gen d Kav Franz Freiherr von Dalwigk zu LichtenfelsWP GenOb FrommWP
Kaserne des I.R. 68 an der Magdeburger Straße in Brandenburg an der Havel, nordwestliches Gebäude der früheren Kavallerie-Kaserne, heute Technische Hochschule Brandenburg (Montage: Hg.)

Am 9. August 1940 rückte ich als Feldwebel zur 4. MG- (Maschinengewehr-) Ersatzkompanie des Infanterieregiments 68 in Brandenburg/Havel ein. Es ist dieselbe Kaserne, in der ich meine Übungen abgeleistet habe.[3] Ich beziehe ein Einzelzimmer im dritten Stock. Da noch nichts los ist – es ist Samstagnachmittag (oder Sonntagnachmittag?[4]) – mache ich in einem plötzlichen Entschluss kehrt und fahre nochmal nach Berlin zurück. Heimweh war es nicht. Das kenne ich nicht. Ich habe noch nie im Leben Heimweh gehabt. War es vielleicht Sehnsucht nach dem Wannsee? Abends bin ich wieder zurück.

Abstellung nach Galizien

Nun folgen zwei Monate Kasernendienst, bis mich eines Tages ein neuer Befehl erreicht: Feldabstellung!


  1. Die Kaserne des Füsilier-Regiments Nr. 35 wurde bis 1919 von diesem Regiment genutzt, die Kürassier-Kaserne noch bis 1920 vom Reiter-Regiment Nr. 3. Dann zog die Polizeischule von Groß-Berlin in beide Kasernen. 1934 entstand daraus das Polizei-Regiment "Kurmark". Dieses und das Infanterie-Regiment 8 bildeten ab 15. Oktober 1935 (Enttarnung der Verbände und Erweiterung der Reichswehr zur Wehrmacht nach Wiedererlangung der Wehrhoheit) das Infanterie-Regiment 68. Die abgebildete Hauptwache sowie Garagen wurden zwischen 1934 und 1936 errichtet. Das Infanterie-Regiment 68 und seine Ersatz- und Reservebataillone nutzten beide Kasernen bis 1945. Bei den amerikanischen Luftangriffen am 31. März und 20. April 1945 wurde die Infanterie-Kaserne zu mehr als zwei Dritteln zerstört und nicht wieder aufgebaut; die Kürassier-Kaserne wurde beschädigt, aber wieder instandgesetzt und dient heute der Technischen Hochschule Brandenburg.
  2. 4. (Maschinengewehr-) Ersatz-Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillons 68 (gem. Soldbuch; gem. Tagebuch „des Infanterie-Regiments 68“); siehe auch I. und II. Ergänzungs-Bataillon vom Infanterie-Regiment 68, aus denen bereits bei der Mobilmachung das I. und II. Bataillon des Infanterie-Regiments 477 entstanden waren.
  3. heute TH Brandenburg
  4. Der 9. August 1940 war ein Freitag.

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